DIETRICH Niclas


Kekulé-Nr :
geboren :
in :
Konf :
Quelle :
35040 (4)
.ca.1430
Hirschau
rk
Hirschau Chr. Hirschau S. 583 /1460

Stand :
Lebensort :
Müller
Hirschau   

Keine Ehe bekannt
 

gestorben :
in :
Quelle :
<.1503
Hirschau
Hirschau Chr. Hirschau S. 583 /1501

SONSTIGES

Chronik Hirschau S. 583 /1460
Im Rechtsbuch der Stadt Hirschau, das die Zeit von 1461 bis 1474 umfasst, wird 
zwar öfter die "Unter Mühle" bzw. der "Untere Müller" gennant, aber meistens 
ohne Namen des Eigentümers. Man hat früher wie auch heute noch eben nur vom
"Unteren Müller" gesprochen. 
1460 wird der untere Müller manchmal Dietzmulner oder auch Niclas genannt, 
wobei das Wort Dietz den Kurznamen für Dietrich bedeutet, der erst nach und nach 
eine feste Form bekam und zum Familiennamen Dietrich wurde. Nicklas war sein 
Vorname. So klagt 1460 die Hueterin (sie wohnte nebenan) zu dem Dietzmulner 
weil bei ihm ihr ausgeliehener Kessel zerbrochen wurde. Ein Hans Rudmair will 
1467 vom "Nicklein auf der unteren Mul" 5 gr und 2 Pf und 1473 fordert Nicklas 
Mulner von Fritz Antzer 7 gr. 1470 soll der Dietzmulner mit einem Eid 
beweisen, dass er dem Schwertmann das meß Korn nicht schuldig sei.

Zweifellos war also von 1461 bis 1474 Nicklas Dietz oder Dietrich der untere 
Müller. 
1501 wird der Eigentümer als "Stadtmuldner" gemustert, er soll "1 spies, 
1 messer, und 1 plechheubel" haben. Wahrscheinlich lebte Nicklein, der Vater 
nicht mehr. 1503 verklagt bereits "Heinrich Stadtmuller" den Leonhart 
Obermuller von Nr. 143 - dessen Familienname nicht bekannt ist - 
auf Vertragserfüllung. Heinrich hat auf der oberen Mühle gedient, Leonharts 
Tochter Margaretha geheiratet, und das Heiratsgut noch nicht erhalten. 

Ihre Schwester Margaretha, die Obermüllerin, klagt 1508 gegen Heintzen Mullner 
um eine Armbrust mit einem Wert von 3ß 10 Pf. ...

Stand : 09.09.2017
Erstellt von Günther Schwärzer eMail mit PC-AHNEN 2017